So erstellen Sie crawlbare Links für optimale Google Indexierung

Warum crawlbare Links für Google wichtig sind

Google findet neue Seiten über crawlbare Links. Der Googlebot folgt Links auf einer Seite und besucht die verlinkten Ziele. Danach kann Google die gefundenen Seiten indexieren. Das klappt aber nur, wenn der Link für den Crawler erkennbar ist. Darum ist es wichtig, dass Links technisch korrekt sind. Ein nicht crawlbarer Link sieht für Google nicht wie ein Link aus. In diesem Fall findet Google die Ziel-URL nicht. Die Folge ist, dass Inhalte unentdeckt bleiben. So verlieren Seiten Reichweite und Sichtbarkeit.

Die gute Nachricht: Crawlbare Links sind einfach. Sie brauchen nur ein HTML-Element, das Google als Link erkennt. Auf der Quellseite muss das Element korrekt eingebunden sein. Auf der Zielseite muss eine echte URL stehen. Wenn Sie diese einfachen Regeln beachten, kann Google Ihre Seiten über Links zuverlässig entdecken.

Die Kernelemente eines crawlbaren Links

Das HTML-Element a (Anchor)

Ein Link ist nur dann crawlbar, wenn er ein a-Element ist. Das a-Element ist der Standard für Links im Web. Google erkennt dieses Element als Link. Ein Beispiel ist: a href=”https://www.beispiel.de” … . Ohne das a-Element betrachtet Google den Inhalt nicht als Link, selbst wenn der Nutzer darauf klicken kann.

Das href-Attribut mit einer URL

Das a-Element braucht das href-Attribut. In href steht die Ziel-URL. Nur dann weiß Google, wohin der Link zeigt. Das href-Attribut darf nicht leer sein. Es darf auch nicht nur ein Platzhalter sein. Wenn href fehlt oder keine echte URL enthält, ist der Link für Google nicht brauchbar.

Was Google nicht als crawlbaren Link erkennt

Onclick oder andere JavaScript-Ereignisse ohne href

Ein Klick-Ereignis mit JavaScript kann für Nutzer funktionieren. Zum Beispiel, wenn ein Klick die Seite wechselt. Für Google ist das aber kein Link. Wenn im a-Element nur onclick steht und kein href, kann Google diesem „Link“ nicht folgen. Der Crawler führt solche Klicks nicht aus. Er sucht das a-Element mit href.

Andere Elemente als a, etwa span, div oder button

Ein div, span oder button kann per JavaScript eine Navigation auslösen. Das sieht für Menschen wie ein Link aus. Für Google ist es keiner. Diese Elemente sind nicht als Links gedacht. Deshalb findet Google die Ziel-URL nicht. Wenn Sie wollen, dass Google folgt, nutzen Sie immer ein a-Element mit href.

href mit Platzhaltern wie #

Ein a-Element mit href=”#” ist ein Platzhalter. Es führt zu keiner neuen Seite. Google kann damit keine neue URL entdecken. Ein Klick kann zwar mit JavaScript eine Navigation auslösen. Doch Google folgt dem nicht. Verwenden Sie statt # eine echte URL im href.

href mit javascript:

Ein a-Element mit href=”javascript:… ” ruft JavaScript auf. Es zeigt nicht auf eine URL. Google betrachtet das nicht als Link. Der Crawler kann dort nichts abrufen. Setzen Sie die Ziel-URL direkt als href. JavaScript ist dafür nicht nötig.

Praktische Beispiele: richtig vs. falsch

Richtig: a mit href und echter URL

So sieht ein crawlbarer Link aus: a href=”https://www.beispiel.de/seite” >Zum Artikel</a . Google kann die URL im href lesen. Der Crawler folgt dem Link. So wird die Seite gefunden und kann indexiert werden.

Falsch: a ohne href

Beispiel: a onclick=”goTo(‘/seite’)” >Zum Artikel</a . Für Nutzer kann das funktionieren. Google erkennt aber kein href. Der Link ist nicht crawlbar. Die Ziel-URL bleibt unentdeckt.

Falsch: span oder div mit onclick

Beispiel: span onclick=”location.href=’/seite'” >Zum Artikel</span . Das ist kein Link. Google folgt dem nicht. Nutzen Sie immer a mit href.

Falsch: a mit href=”#” und onclick

Beispiel: a href=”#” onclick=”goTo(‘/seite’)” >Zum Artikel</a . Das href ist ein Platzhalter. Google hat hier keine echte URL. Der Crawler kann keinen Zielpfad erkennen.

Falsch: a mit javascript:

Beispiel: a href=”javascript:goTo(‘/seite’)” >Zum Artikel</a . Das ist ein JavaScript-Aufruf. Er enthält keine nutzbare Ziel-URL. Google folgt diesem Link nicht.

Warum diese Regeln zählen

Googlebot arbeitet ohne Nutzerinteraktion

Googlebot klickt nicht wie ein Mensch. Er löst keine JavaScript-Ereignisse aus, um eine neue Seite zu laden. Er sucht stattdessen nach a-Elementen mit href. Nur so kann er zuverlässig und effektiv neue URLs sammeln. Darum reicht eine „klickbare“ Oberfläche nicht. Die Technik muss der Spezifikation folgen.

Echte URLs sind entscheidend

Ein crawlbarer Link braucht eine echte Ziel-URL im href. Platzhalter wie # oder javascript: geben Google keine Adresse. Ohne Adresse gibt es nichts zu crawlen. Ein Link ohne echte URL ist für die Indexierung wertlos.

Einfacher HTML-Aufbau hilft

Je einfacher der Link, desto besser. Reines HTML ist stabil, klar und maschinenlesbar. Google erkennt diese Links sofort. So vermeiden Sie Missverständnisse und sparen sich Extra-Logik. Wenn Links schlicht sind, steigt die Chance, dass alle wichtigen Seiten gefunden werden.

So setzen Sie die Vorgaben um

Bei allen Links das a-Element nutzen

Ob im Text, im Menü oder in einer Vorschau: Verwenden Sie immer das a-Element. Vermeiden Sie JavaScript als Ersatz für Links. Wenn Sie Effekte brauchen, binden Sie diese zusätzlich ein. Der Link selbst bleibt ein a mit href.

Im href eine nutzbare Ziel-URL hinterlegen

Tragen Sie in href eine erreichbare Adresse ein. Nutzen Sie keinen Platzhalter. Der Crawler muss die URL direkt lesen können. Das macht den Link klar und eindeutig.

Kein javascript: im href verwenden

Steuern Sie Navigation nicht über href=”javascript:…”. Das ist kein Link. Wenn Sie Skripte brauchen, platzieren Sie sie außerhalb der href-Definition. Die Ziel-URL gehört direkt in href.

Keine Klick-Logik ohne href

Vermeiden Sie Klick-Handler, die ohne href eine neue Seite laden. Google führt diese Klicks nicht aus. Wenn Sie onclick nutzen, dann zusätzlich zum href, nicht anstelle davon. Das href muss die Ziel-URL enthalten.

Häufige Fehler und ihre Folgen

Fehler: Navigation nur per JavaScript

Wenn eine Seite nur per JavaScript navigiert, fehlen echte Links. Google findet die Ziele nicht. Es werden Inhalte nicht gecrawlt und bleiben außerhalb der Indexierung. Das kann dazu führen, dass wichtige Seiten nicht erscheinen, wenn jemand sucht.

Fehler: Falsches Element als Link

Ein div, span oder button, der wie ein Link aussieht, ist keiner. Google übersieht die Ziel-URL. Der Crawler erkennt keinen Linkknoten. Die Seite, die Sie verlinken, bleibt unter Umständen unsichtbar für die Suche.

Fehler: Platzhalter im href

Ein Platzhalter wie # im href bringt Google nicht weiter. Er zeigt nicht auf eine neue Adresse. Damit geht die Chance verloren, eine Seite über diesen Link zu entdecken.

Fehler: JavaScript im href

Ein javascript:-Aufruf ist kein Weg zu einer Ressource. Google kann damit keine Seite abrufen. Die Folge ist, dass dieser „Link“ bei der Seitenentdeckung keine Rolle spielt.

Checkliste für crawlbare Links

  • Ist das Element ein a-Tag?
  • Gibt es ein href-Attribut?
  • Steht im href eine echte URL?
  • Gibt es kein javascript: im href?
  • Ist das href kein Platzhalter wie #?
  • Erzeugt die Navigation nicht nur ein Klick-Ereignis, sondern zeigt der Link selbst auf die Ziel-URL?

Wenn Sie alle Punkte mit Ja beantworten, ist der Link für Google in der Regel crawlbar.

Praxisnahe Tipps zur Umsetzung im Projekt

Bestehende Links prüfen

Gehen Sie Ihre Links durch. Achten Sie auf a-Elemente ohne href. Suchen Sie nach onclick-Lösungen, die Seitenwechsel auslösen. Ersetzen Sie diese durch a-Elemente mit einer richtigen URL im href. Das ist oft wenig Aufwand und bringt klare Vorteile.

Vorlagen und Komponenten anpassen

Wenn Sie mit Komponenten arbeiten, definieren Sie Link-Komponenten so, dass sie immer ein a mit href ausgeben. Vermeiden Sie Varianten, die nur JavaScript nutzen. So bleibt die Ausgabe konsistent und crawlbar.

Neue Inhalte konsequent mit a und href verlinken

Wenn Sie neue Seiten erstellen, denken Sie gleich an crawlbare Links. Verlinken Sie intern mit a-Elementen. Vermeiden Sie Konstrukte mit Platzhaltern. Dadurch ist jede neue Seite von Anfang an für Google auffindbar.

Zusammenfassung: So gelingen crawlbare Links

Google findet Seiten über Links, crawlbare Links. Ein Link ist für Google nur dann ein Link, wenn er ein a-Element mit href ist. Im href steht die Ziel-URL. Das reicht, damit der Crawler folgen kann. Alles, was davon abweicht, ist riskant:

  • a ohne href funktioniert nicht.
  • div, span oder button sind keine Links.
  • href=”#” ist ein Platzhalter und führt nicht zu einer neuen Seite.
  • href=”javascript:…” ist kein Ziel, sondern nur ein Skriptaufruf.

Setzen Sie deshalb auf einfache, saubere HTML-Links. Nutzen Sie a-Elemente mit einem klaren href. So kann Google Ihre Seiten entdecken und zur Indexierung berücksichtigen. Das ist die Grundlage für Sichtbarkeit in der Suche. Je konsequenter Sie diese Regeln anwenden, desto zuverlässiger funktioniert das Crawling Ihrer Website.

(Quelle der Informationen: https://developers.google.com/search/docs/crawling-indexing/links-crawlable?hl=de#crawlable-links)

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FAQ

Was ist ein crawlbarer Link?

Ein crawlbarer Link ist ein Link, den Googlebot entdecken und folgen kann, typischerweise ein ankertag mit einem gültigen href-Attribut im HTML oder im gerenderten DOM. Solche Links ermöglichen es Google, Seiten zu finden und in den Index aufzunehmen.

Wie erstelle ich crawlbare Links?

Verwenden Sie reguläre <a>-Elemente mit einem gültigen href-Attribut, das auf eine erreichbare URL zeigt, und platzieren Sie diese im HTML oder im vom Browser gerenderten DOM. Vermeiden Sie Link-Implementierungen, die Googlebot daran hindern könnten, die URL zu erkennen oder zu erreichen.

Können per JavaScript erzeugte Links gecrawlt werden?

Google kann JavaScript ausführen und unter bestimmten Bedingungen Links aus dem gerenderten DOM crawlen, daher sind manche JS-generierten Links crawlbar. Um die Zuverlässigkeit zu erhöhen, sollten wichtige Links jedoch als normale href-Anker verfügbar sein oder serverseitig gerendert werden.

Beeinträchtigen Linkattribute wie rel die Crawlability?

Bestimmte rel-Attribute steuern, wie Google mit einem Link umgeht, daher sollten Sie sie bewusst einsetzen und keine Attribute hinzufügen, die das Folgen von Links verhindern, wenn Sie Crawling wünschen. Verwenden Sie relevante Attribute nur, wenn deren Verhalten mit Ihren Zielen übereinstimmt.

Sollte ich Navigationslinks als Buttons oder Formulare erstellen?

Nein, für Navigation und verlinkte Inhalte sollten Sie bevorzugt <a>-Elemente mit href verwenden, da Buttons und Formulare nicht standardmäßig als Links behandelt werden. Wenn Sie interaktive Elemente nutzen, stellen Sie sicher, dass die Ziel-URL auch in einem crawlbaren Anker verfügbar ist.

Müssen Links absolute URLs sein, um crawlbar zu sein?

Nein, sowohl relative als auch absolute URLs können crawlbar sein, solange sie beim Auflösen auf eine gültige, erreichbare URL führen. Wichtig ist, dass die Links korrekt formatiert sind und vom Googlebot erreicht werden können.

Wie verhindere ich, dass wichtige Seiten wegen nicht-crawlbarer Links nicht indexiert werden?

Stellen Sie sicher, dass wichtige Seiten über crawlbare Links von anderen Seiten erreichbar sind, diese Links im gerenderten HTML erscheinen und nicht durch robots.txt oder andere Blockaden verhindert werden. Ergänzend können Sitemaps eingesetzt werden, um Google die URLs bekannt zu machen.

Wie kann ich testen, ob Links für Google crawlbar sind?

Verwenden Sie Werkzeuge wie die URL-Inspektion in der Google Search Console oder Render-Tests, um zu prüfen, ob Google die Seite laden und die Links im gerenderten DOM erkennen kann. Zusätzlich hilft das Betrachten des Seitenquelltexts und der gerenderten HTML-Ausgabe beim Auffinden problematischer Link-Implementierungen.