Warum es wichtig ist, ausgehende Links richtig zu kennzeichnen
Ausgehende Links verbinden deine Inhalte mit anderen Webseiten. Google möchte verstehen, welche Art von Beziehung zwischen deiner Seite und dem Ziel besteht. Genau dafür gibt es Attribute wie Nofollow-Links, Sponsored und UGC. Diese Hinweise helfen Google dabei, den Kontext eines Links richtig einzuordnen. So sagst du klar: Dieser Link ist bezahlt, stammt aus Nutzerinhalten oder ist ein normaler redaktioneller Link.
Google behandelt diese Linkattribute als Hinweise. Das bedeutet: Google kann sie für die Bewertung, das Crawling und die Indexierung verwenden. Die Attribute sind keine harten Regeln, aber sie sind klare Signale. Sie unterstützen Google dabei, Links korrekt zu interpretieren und Richtlinien einzuhalten. Wenn du bezahlte oder gesponserte Links nicht kennzeichnest, kann das gegen Googles Richtlinien verstoßen und zu Maßnahmen führen. Die saubere Kennzeichnung ist daher wichtig.
Die wichtigsten Punkte auf einen Blick
- Nofollow-Links signalisieren: Du willst dem Linkziel keine Empfehlung aussprechen oder ihm kein Ranking-Signal übergeben.
- Sponsored kennzeichnet Links aus Anzeigen, Sponsoring oder anderer Gegenleistung – dazu gehören auch Affiliate-Links.
- UGC (User Generated Content) kennzeichnet Links, die Nutzerinnen und Nutzer erstellt haben, zum Beispiel in Kommentaren oder Forenbeiträgen.
- Alle drei Attribute sind Hinweise. Google kann sie für Bewertung, Crawling und Indexierung heranziehen.
- Du kannst mehrere Werte kombinieren, etwa rel=”ugc nofollow” oder rel=”sponsored nofollow”.
- Wenn du bezahlte Links nicht kennzeichnest, verstößt das gegen Googles Richtlinien. Das kann zu einer Maßnahme gegen die Website führen.
Was die drei Link-Attribute bedeuten
Nofollow-Links: Wann du sie nutzt
Nofollow-Links sind hilfreich, wenn du auf eine Seite verlinkst, aber keine Empfehlung abgeben willst. Du sagst damit: Ich setze den Link, aber ich bürge nicht für das Ziel. Nofollow-Links eignen sich zum Beispiel, wenn du auf Quellen verweist, denen du nicht vertraust, oder wenn du neutral bleiben willst.
So setzt du einen Nofollow-Link:
<a href=”https://beispiel.de” rel=”nofollow”>Beispiel-Link</a>
Google behandelt Nofollow-Links als Hinweis. Das bedeutet: Google kann die Information nutzen, bewertet sie aber im Kontext. Für bezahlte oder gesponserte Links gibt es das Attribut Sponsored. Du kannst für solche Fälle auch Nofollow nutzen, aber Sponsored ist dafür gedacht.
Sponsored: Für Anzeigen, Sponsoring und Affiliate-Links
Das Attribut Sponsored markiert Links, die durch Werbung, Sponsoring oder andere Gegenleistungen entstehen. Dazu gehören Anzeigen, bezahlte Beiträge und Affiliate-Links. Mit Sponsored sagst du klar: Es gibt eine kommerzielle Beziehung.
So kennzeichnest du bezahlte Links:
<a href=”https://beispiel.de” rel=”sponsored”>Gesponserter Link</a>
Google erlaubt für solche Links auch rel=”nofollow”. Wenn du also schon Nofollow-Links einsetzt, ist das in Ordnung. Sponsored ist aber das passende Attribut für Werbung und Sponsoring. Du kannst zudem mehrere Werte kombinieren:
<a href=”https://beispiel.de” rel=”sponsored nofollow”>Bezahlter Link – gekennzeichnet</a>
Wichtig ist: Bezahlte Links müssen gekennzeichnet sein. Ohne Kennzeichnung verstößt du gegen die Google-Richtlinien für Links. Das kann zu einer Maßnahme gegen die Website führen.
UGC: Für Links aus Nutzerinhalten
UGC steht für User Generated Content. Gemeint sind Links, die Nutzerinnen und Nutzer erstellen, etwa in Kommentaren, Profilen oder Foren. Mit dem Attribut UGC zeigst du Google, dass die Verlinkung aus einem von Nutzerinnen und Nutzern erstellten Bereich kommt.
So kennzeichnest du Nutzerlinks:
<a href=”https://beispiel.de” rel=”ugc”>Link aus einem Kommentar</a>
Wenn du solchen Links nicht vertraust, kannst du UGC mit Nofollow kombinieren:
<a href=”https://beispiel.de” rel=”ugc nofollow”>UGC-Link ohne Empfehlung</a>
Wenn du einzelnen Nutzerinnen und Nutzern vertraust und für deren Links bürgst, musst du UGC nicht verwenden. In diesem Fall kannst du normale redaktionelle Links setzen.
So setzt du die Attribute korrekt um
Die Attribute kommen in das rel-Feld
Du setzt die Attribute im rel-Attribut des Linktags. Du kannst sie einzeln oder in Kombination eintragen. Mehrere Werte trennst du durch ein Leerzeichen. Das funktioniert für normale Links und für alle üblichen Linkformen im HTML.
Beispiele:
<a href=”https://beispiel.de” rel=”nofollow”>Nofollow-Links</a>
<a href=”https://beispiel.de” rel=”sponsored”>Sponsored-Link</a>
<a href=”https://beispiel.de” rel=”ugc”>UGC-Link</a>
<a href=”https://beispiel.de” rel=”ugc nofollow”>UGC + Nofollow</a>
<a href=”https://beispiel.de” rel=”sponsored nofollow”>Sponsored + Nofollow</a>
Kombinierte Werte sinnvoll nutzen
Kombinationen sind nützlich, wenn du mehrere Hinweise geben willst. Ein Kommentarlink, den du nicht empfehlen möchtest, kann rel=”ugc nofollow” tragen. Ein bezahlter Link kann rel=”sponsored nofollow” tragen. Wichtig ist, dass die Kennzeichnung den wahren Charakter des Links zeigt. So erfüllst du die Richtlinien klar und transparent.
Typische Anwendungsfälle mit Beispielen
Anzeigen, Sponsoring und Affiliate-Links
Verlinkungen, die aus Werbung, Sponsoring oder Partnerprogrammen entstehen, gehören zu Sponsored. Das gilt auch für Affiliate-Links, da es hier eine Gegenleistung gibt. Wenn du diese Links kennzeichnest, teilst du Google mit: Dieser Link ist kommerziell motiviert.
Beispiel:
<a href=”https://beispiel-shop.de/produkt?ref=123″ rel=”sponsored”>Partnerlink zum Produkt</a>
Wenn du bereits mit Nofollow-Links arbeitest und den Link als rel=”nofollow” markierst, ist das möglich. Sponsored bildet den Zweck aber präzise ab. Wichtig ist, dass du eine der erlaubten Kennzeichnungen setzt.
Kommentare, Foren und andere UGC-Bereiche
In Kommentarspalten und Foren posten Nutzerinnen und Nutzer oft eigene Links. Da diese Links nicht redaktionell geprüft sind, ist rel=”ugc” sinnvoll. Wenn du den Links nicht vertraust oder keine Empfehlung aussprechen willst, füge zusätzlich Nofollow hinzu.
Beispiele:
<a href=”https://beispiel-blog.de” rel=”ugc”>Link aus einem Nutzerkommentar</a>
<a href=”https://beispiel-blog.de” rel=”ugc nofollow”>Link aus einem Forum ohne Empfehlung</a>
Wenn du die Beiträge manuell prüfst und für einzelne Links bürgst, kannst du die Markierung anpassen oder weglassen. Der Punkt ist: Google soll sehen, aus welchem Kontext der Link stammt.
Normale redaktionelle Links
Wenn du auf Quellen verweist, die du geprüft hast, sind normale Links ohne Zusatz in Ordnung. Du sagst damit: Dieser Link gehört zu meinem Inhalt und ich bürge dafür. Möchtest du keine Empfehlung abgeben, kannst du Nofollow-Links nutzen.
Beispiel:
<a href=”https://vertrauenswuerdige-quelle.de”>Quelle zum Thema</a>
<a href=”https://unklarer-inhalt.de” rel=”nofollow”>Neutral verlinkte Quelle</a>
Für bezahlte Links gilt das nicht. Dort verwendest du Sponsored oder alternativ Nofollow.
Wie Google die Linkattribute auswertet
Google behandelt Nofollow, Sponsored und UGC als Hinweise. Google kann diese Hinweise für die Bewertung von Links, für das Crawling und für die Indexierung nutzen. Das heißt: Die Attribute teilen Google den Kontext mit. Sie verhindern nicht grundsätzlich, dass Google einen Link bewertet oder crawlt. Trotzdem sind sie wichtig, weil sie die Art der Verlinkung korrekt kennzeichnen.
Wenn du bezahlte Links ohne Kennzeichnung setzt, entspricht das nicht den Google-Richtlinien. Es kann zu einer Maßnahme gegen die Website kommen. Die klare Kennzeichnung ist daher der sichere Weg. Sie zeigt Transparenz und verhindert, dass ein Link als unnatürlich gilt.
Praxisleitfaden: So triffst du die richtige Wahl
Entscheidungslogik in einfachen Schritten
- Ist der Link bezahlt, gesponsert oder Teil eines Partnerprogramms? Verwende rel=”sponsored” (alternativ rel=”nofollow”).
- Stammt der Link aus Nutzerinhalten wie Kommentaren oder Foren? Verwende rel=”ugc” (bei Unsicherheit zusätzlich rel=”nofollow”).
- Willst du keine Empfehlung aussprechen oder dem Ziel keinen Rankingimpuls geben? Verwende rel=”nofollow”.
- Trifft mehr als ein Fall zu? Kombiniere die Werte, etwa rel=”ugc nofollow” oder rel=”sponsored nofollow”.
Beispiele für saubere Implementierung
– Artikel mit Produktplatzierung und Gegenleistung:
<a href=”https://marke.de/angebot” rel=”sponsored”>Gesponsertes Angebot</a>
– Kommentarbereich ohne redaktionelle Prüfung:
<a href=”https://externe-seite.de” rel=”ugc nofollow”>User-Link im Kommentar</a>
– Neutraler Hinweis auf eine Quelle, ohne Empfehlung:
<a href=”https://quelle-unklar.de” rel=”nofollow”>Neutral verlinkte Quelle</a>
Häufige Fehler und wie du sie vermeidest
Bezahlte Links ohne Kennzeichnung
Wenn ein Link aus Werbung, Sponsoring oder Gegenleistung stammt, kennzeichne ihn mit Sponsored. Alternativ ist Nofollow möglich. Ohne Kennzeichnung verstößt du gegen Googles Richtlinien. Das kann Maßnahmen nach sich ziehen.
UGC nicht kenntlich machen
Links aus Kommentaren oder Foren solltest du als UGC markieren. So erkennt Google den Kontext. Wenn du den Links nicht vertraust, ergänze Nofollow. Wenn du für die Links bürgst, ist UGC nicht Pflicht.
Attribute nicht kombinieren
Manchmal trifft mehr als ein Aspekt zu. In diesen Fällen kombiniere die Werte. So beschreibst du die Situation korrekt. Beispiele sind rel=”ugc nofollow” für unsichere Nutzerlinks oder rel=”sponsored nofollow” für bezahlte Links ohne Empfehlung.
Falsche Erwartungen an Nofollow-Links
Nofollow-Links sind Hinweise. Sie sind keine Garantie für ein bestimmtes Verhalten. Google kann die Information auswerten. Setze Nofollow daher bewusst ein, wenn du keine Empfehlung geben willst oder wenn du Alternativen (Sponsored, UGC) nicht brauchst.
Vorteile einer sauberen Kennzeichnung
– Du gibst Google klare Signale zur Art des Links. Das hilft Google, Inhalte besser zu verstehen.
– Du erfüllst die Google-Richtlinien für Links. Das senkt das Risiko von Maßnahmen gegen die Website.
– Du steuerst Nutzerinhalte transparent. Mit UGC und Nofollow kennzeichnest du, was nicht redaktionell geprüft ist.
– Du trennst Werbung klar von redaktionellen Links. Sponsored zeigt die kommerzielle Beziehung eindeutig.
Diese Punkte verbessern die Klarheit deiner Seite. Sie machen deutlich, wie deine Inhalte aufgebaut sind und wo Links herkommen. Das ist nützlich für die Auswertung deiner Seite durch Google. Es ist auch ein Zeichen für saubere, nachvollziehbare Arbeit mit Links.
Fazit: Klare Signale mit Nofollow-Links, Sponsored und UGC
Die Kennzeichnung ausgehender Links ist einfach und wichtig. Nofollow-Links zeigen, dass du keine Empfehlung gibst. Sponsored kennzeichnet Werbung, Sponsoring und Affiliate-Links. UGC markiert Links aus Nutzerinhalten. Alle drei Werte sind Hinweise, die Google auswerten kann. Sie helfen Google, den Kontext zu verstehen, und sorgen dafür, dass du die Richtlinien einhältst.
Achte auf diese Grundsätze:
- Bezahlte Links als Sponsored kennzeichnen (alternativ Nofollow).
- Nutzerlinks als UGC markieren, bei Unsicherheit zusätzlich Nofollow.
- Bei Bedarf mehrere Werte kombinieren, um die Situation korrekt zu beschreiben.
- Wissen, dass die Attribute Hinweise sind, die Google auswerten kann.
Wenn du diese Regeln befolgst, setzt du ausgehende Links korrekt um. Du zeigst Transparenz, arbeitest im Einklang mit Googles Richtlinien und gibst Google die Informationen, die es braucht. So bleibt deine Verlinkung klar, sauber und nachvollziehbar. Genau das ist der Sinn hinter Nofollow-Links, Sponsored und UGC.
(Quelle der Informationen: https://developers.google.com/search/docs/crawling-indexing/qualify-outbound-links?hl=de)
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FAQ
Nofollow-Links sagen Suchmaschinen, dass der Link kein PageRank weitergibt. Sponsored-Links kennzeichnen bezahlte oder gesponserte Inhalte, und UGC-Links markieren nutzergenerierte Inhalte wie Kommentare. Google verwendet diese Kennzeichnungen, um den Kontext von ausgehenden Links zu verstehen.
Verwende rel="sponsored" für bezahlte oder gesponserte Links. Verwende rel="ugc" für nutzergenerierte Inhalte. Du kannst zusätzlich rel="nofollow" einsetzen, aber die drei Attribute helfen Google, den Linkkontext besser zu verstehen.
Nein, nicht jeder Link muss gekennzeichnet sein. Google empfiehlt jedoch, ausgehende Links entsprechend ihrer Art zu kennzeichnen, insbesondere bei Werbung, Affiliate-Links oder nutzergenerierten Inhalten.
Die Kennzeichnung dient der Kontextklärung für Google, nicht als direkte Ranking-Garantie. Sie hilft Google zu verstehen, wie der Link einzuschätzen ist.
Inhalte von Drittanbietern sollten entsprechend gekennzeichnet werden, um den Kontext zu klären. Nutze UGC für nutzergenerierte Inhalte und Sponsored für bezahlte Inhalte.
Überprüfe den Link-Quellcode in deinem CMS oder HTML-Dokument auf das richtige rel-Attribut. Nutze Google Search Console oder Crawling-Tools, um fehlende oder falsche Kennzeichnungen zu identifizieren.
Ja, für nutzergenerierte Inhalte sollten Links mit rel="ugc" markiert werden. Bezahlte Inhalte sollten rel="sponsored" tragen, um Transparenz zu schaffen.
Füge das passende rel-Attribut beim Erstellen oder Bearbeiten von Links hinzu (z. B. rel="sponsored" oder rel="ugc"). Viele CMS bieten Einstellungen oder Plugins, um diese Attribute automatisch hinzuzufügen.



