Google führt mit Smart Bidding Exploration eine neue Ebene für Tests und Optimierungen in Google Ads ein. Das Ziel ist klar: mehr qualifizierte Conversions durch Suchanfragen, die bisher oft unter dem Radar liefen. Wer sich nur an vergangene Leistungswerte und kurzfristige Ziele hält, verpasst Chancen. Smart Bidding Exploration öffnet die Kampagnen für weitere, passende Suchkategorien und lässt die KI mehr Potenzial prüfen. Google beschreibt das als das größte Bidding‑Update seit über zehn Jahren.
Kurzübersicht
- Smart Bidding Exploration erweitert die Reichweite auf weniger offensichtliche, aber relevante Suchanfragen.
- Flexible ROAS‑Ziele stehen im Mittelpunkt. Sie erlauben mehr Spielraum für die KI‑Suche nach zusätzlichen Conversions.
- Die Funktion baut auf AI Max for Search auf und ergänzt diese. AI Max sorgt für die grundsätzliche Teilnahme an relevanten, intent‑getriebenen Suchen. Exploration verfolgt aktiv mehr leistungsstarke Suchkategorien innerhalb der Kampagne.
- Google nennt durchschnittlich +18 % mehr einzigartige Suchkategorien mit Conversions und +19 % mehr Conversions (interne Daten, 11. März – 11. April 2025).
- Das Update richtet sich an Marketer, die mit Google Ads Smart Bidding über den gewohnten Keyword‑Kern hinaus wachsen wollen.
Was Smart Bidding Exploration leisten will
Google beschreibt ein vertrautes Problem: Marketer reagieren oft auf Vergangenheitswerte. Sie fokussieren Budgets auf genau die Suchbegriffe, die schon gut laufen. Das ist sicher, aber es bremst Wachstum. Smart Bidding Exploration will die „Welt der Conversions“ vergrößern, indem die KI gezielt in benachbarten Suchbereichen testet und wertvolle Anfragen häufiger mitnimmt. So entstehen neue Chancen, ohne das ursprüngliche Ziel aus dem Blick zu verlieren.
Größtes Bidding‑Update seit über zehn Jahren
Google ordnet die Neuerung als das größte Bidding‑Update seit mehr als einem Jahrzehnt ein. Das zeigt die Tragweite. Es geht nicht um eine kleine Stellschraube, sondern um die Art, wie Google Ads Smart Bidding Suchanfragen bewertet und Chancen verteilt. Der Kern ist mehr Flexibilität, damit die KI außerhalb des üblichen Keyword‑Kerns aktiv werden kann.
Flexible ROAS‑Ziele als Schlüssel
Der Artikel hebt „neue, flexible ROAS‑Ziele“ hervor. Diese Flexibilität öffnet die Tür für zusätzliche Tests. Statt strikt am bisherigen Ziel‑ROAS zu kleben, darf die KI häufiger auf weniger offensichtliche, aber potenziell starke Anfragen bieten. So entsteht mehr Spielraum, um neue Conversion‑Quellen zu erschließen. Das Prinzip ist einfach: ein Ziel bleibt bestehen, die Toleranz wird größer, die KI prüft häufiger angrenzende Suchkategorien.
Wie das in der Praxis aussehen kann
Der Beitrag bringt ein konkretes Beispiel. Ein Hypothekenanbieter bietet bereits erfolgreich auf starke Suchbegriffe wie „mortgage“ oder „home loan“. Diese Anfragen sind zuverlässig, sie passen zum Ziel‑ROAS. Doch dort endet oft die Reise. Mit Smart Bidding Exploration öffnet der Anbieter sein Bidding auch für weniger offensichtliche, aber passende Anfragen wie „how to buy a home“. Diese Suchanfrage zeigt echtes Kaufinteresse, wird aber sonst möglicherweise seltener aktiv bespielt. Exploration greift hier ein, prüft die Chance und holt zusätzliche, qualifizierte Leads ins System.
Mehr einzigartige Suchkategorien in einer Kampagne
Google spricht von „unique search query categories“. Gemeint ist: Die Kampagne deckt mehr unterschiedliche Suchkategorien ab, die am Ende Conversions liefern. Genau hier setzt Smart Bidding Exploration an. Es erweitert die Vielfalt der Kategorien, die in der Kampagne tatsächlich zu Ergebnissen führen. So kommt nicht nur mehr Volumen hinzu, sondern auch ein breiteres, dennoch passendes Suchspektrum.
Zusammenspiel mit AI Max for Search
Smart Bidding Exploration baut laut Google auf bestehenden Funktionen auf, darunter AI Max for Search. AI Max sorgt dafür, dass Werbetreibende grundsätzlich für relevante, intent‑getriebene Suchanfragen teilnahmefähig sind. Exploration ergänzt das, indem es aktiv nach leistungsstarken Suchen in weiteren, einzigartigen Kategorien innerhalb der Kampagne sucht. Anders gesagt: AI Max stellt die Weichen, Exploration fährt zusätzliche Strecken auf derselben Linie und nimmt mehr nützliche Haltepunkte mit.
Was Google an Ergebnissen nennt
Google gibt im Beitrag Durchschnittswerte aus internen Daten an. Kampagnen mit Smart Bidding Exploration sehen im Schnitt +18 % mehr einzigartige Suchkategorien mit Conversions und +19 % mehr Conversions. Die Messung bezieht sich auf den Zeitraum 11. März 2025 bis 11. April 2025 und ist global. Diese Zahlen sind keine Garantie, sie zeigen aber das Potenzial, das Google mit der neuen Funktion verbindet.
Warum das für Google Ads Smart Bidding wichtig ist
Viele Konten nutzen Google Ads Smart Bidding bereits für ROAS‑ oder Conversion‑Ziele. Doch der Fokus liegt oft auf den „üblichen Verdächtigen“ unter den Suchbegriffen. Diese liefern zuverlässig, aber sie sind begrenzt. Smart Bidding Exploration schafft in diesem Rahmen mehr Bewegung. Es geht um mehr Breite, ohne die Relevanz zu verlieren. Die KI darf in angrenzenden Bereichen häufiger testen und so neue, passende Conversions finden. Wer Wachstum sucht, braucht genau diese kontrollierte Erweiterung.
Weniger binär, mehr Spielraum
Der große Unterschied liegt in der Haltung zu Suchanfragen, die nicht sofort als „Top‑Performer“ gelten. Bisher fallen sie oft durch das Raster. Mit flexiblen ROAS‑Zielen wird die Einschätzung weniger binär. Eine Anfrage muss nicht sofort perfekt passen, um getestet zu werden. Die KI erhält die Chance, den Wert dieser Anfrage im Live‑Betrieb zu prüfen. Das hilft, verborgene Conversion‑Quellen zu heben.
Mehr passende Leads statt bloß mehr Reichweite
Entscheidend ist, dass Smart Bidding Exploration laut Google nicht blind skaliert. Es verfolgt „high‑performing searches“ in einem breiteren Set von Kategorien. Ziel ist nicht nur mehr Traffic, sondern mehr qualifizierte Ergebnisse. Der Hypotheken‑Case zeigt das: Eine Anfrage wie „how to buy a home“ kann genau der fehlende Schritt sein, um eine Anfrage in einen Lead zu verwandeln.
Praktischer Nutzen für den Arbeitsalltag
Der Beitrag macht deutlich, dass Marketer ihre Kampagnen für zusätzliche, themennahe Suchanfragen öffnen können, ohne die Kontrolle zu verlieren. Google Ads Smart Bidding bleibt das Fundament. Smart Bidding Exploration erweitert das Spielfeld und prüft Chancen, die zuvor selten aktiv waren. Daraus entsteht ein Prozess: bekannte Suchbegriffe tragen die Grundlast, Exploration sucht parallel nach zusätzlichen Conversions im relevanten Umfeld.
Beispielhafte Denkweise aus dem Artikel
Die im Beitrag beschriebene Denkweise hilft beim Einordnen: Starte bei klaren, leistungsstarken Suchanfragen. Frage dich dann, welche benachbarten Fragen Menschen stellen, die kurz vor einer Entscheidung stehen. Die KI darf diese Anfragen mit flexiblem ROAS häufiger testen. So können mehr qualifizierte Leads entstehen, die sonst an der Kampagne vorbeigegangen wären.
Vorteile auf einen Blick
- Google Ads Smart Bidding bekommt mehr Freiraum, um neue Conversions zu finden.
- Die Kampagne deckt mehr einzigartige Suchkategorien ab, die tatsächlich Conversions liefern.
- Die KI verfolgt aktiv leistungsstarke Suchen in einem breiteren Spektrum innerhalb der Kampagne.
- Flexible ROAS‑Ziele machen das möglich, ohne das eigentliche Ziel aufzugeben.
- Interne Daten deuten auf signifikante Zugewinne bei Conversions hin (+18 % Kategorien mit Conversions, +19 % Conversions).
Konsequenzen für die Kampagnenstrategie
Wer Google Ads Smart Bidding nutzt und Wachstum sucht, bekommt mit Smart Bidding Exploration einen Hebel, der über den Kern‑Keyword‑Fokus hinausgeht. Der Weg nach vorn ist, laut Beitrag, nicht die totale Öffnung in jede Richtung. Es ist eine kontrollierte Erweiterung entlang relevanter Suchkategorien. Damit bleibt die Kampagne zielgerichtet, und trotzdem steigt die Chance, neue Conversions zu heben. Für Teams, die sauber messen und ROAS‑Ziele klar definieren, schafft dieser Ansatz zusätzliche Optionen.
Zusammenfassung in einfachen Worten
- Problem: Nur auf Vergangenheitswerte zu reagieren, kostet Chancen.
- Lösung: Smart Bidding Exploration gibt der KI mehr Freiraum, benachbarte Suchkategorien zu testen
- Kernprinzip: flexible ROAS‑Ziele; weniger Schwarz‑Weiß bei der Auswahl von Suchanfragen.
- Rolle von AI Max: Teilnahme an relevanten, intent‑getriebenen Suchen; Exploration erweitert aktiv die Auswahl innerhalb der Kampagne.
- Ergebnis laut Google: +18 % mehr einzigartige Suchkategorien mit Conversions und +19 % mehr Conversions (interne Daten, 11. März – 11. April 2025).
Fazit
Smart Bidding Exploration soll Google Ads Smart Bidding spürbar erweitern. Marketer bleiben bei ihren Zielen, geben der KI aber mehr Raum, angrenzende Suchkategorien zu prüfen. Dadurch kann die Kampagne Conversions finden, die bisher fehlt haben. Google ordnet das Update als das größte Bidding‑Update seit über zehn Jahren ein. Es baut auf AI Max for Search auf und ergänzt diese Funktion, indem es aktiv mehr leistungsstarke Suchen innerhalb der Kampagne verfolgt. Interne Daten nennen durchschnittlich +18 % mehr einzigartige Suchkategorien mit Conversions und +19 % mehr Conversions im Testzeitraum März/April 2025. Wer auf planbares Wachstum setzt, bekommt hier einen klaren Ansatz: mehr Flexibilität, mehr Erkundung, mehr Chancen – ohne die Relevanz aufzugeben.
(Quelle der Informationen: https://blog.google/products/ads-commerce/smart-bidding-exploration-ai/)
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